Freitag, 23. Januar 2015

...Limoncello

"Alle Jahre wieder..." oder "Nach dem Limoncello ist vor dem Limoncello".

Vor 2 Jahren habe ich zum ersten Mal beschlossen, zu Weihnachten nur Selbstgemachtes zu verschenken. Neben Nudeln, Pesto, Brotbackmischung und Knoblauchpaste habe ich auch noch zwei Liköre angesetzt, einer davon Limoncello. Der kam so gut zu Hause an, dass ich jetzt zweimal im Jahr ca. 2,4 l Limoncello produziere, einmal zu Weihnachten und einmal zu Mamas Geburtstag im Sommer.
Die Herstellung von Limoncello ist ganz einfach, aber manchmal auch mühsam. Man braucht Bio-Zitronen (ich nehme 6 Zitronen auf einen Liter Alkohol) und 95%igen Alkohol. Letzteren kann man bei uns entweder in der Apotheke bestellen oder im russischen Supermarkt kaufen.
Die Zitronen werden gewaschen und trockengerieben. Dann schält man die Schale dünn ab. Es sollte möglichst nichts Weißes an der Schale sein, sonst kann der Likör bitter werden. Die Erfahrung von inzwischen fünf Runden Limoncello zeigt, dass es echt von den Zitronen abhängig ist, wie mühsam dieser Schritt ist. Manche lassen sich prima abschälen, bei manchen braucht man ewig.
Die Schalen werden dann in den Alkohol eingelegt und müssen dann ca. 4 - 6 Wochen ziehen. Der Alkohol färbt sich relativ schnell tiefgelb.


Nach dieser Zeit stellt man Läuterzucker her. Ich nehme dafür 1,4 l Wasser und 400 g Zucker, koche beides auf und lass es so lange köcheln, bis der Zucker sich vollständig aufgelöst hat. Diese Lösung lässt man abkühlen. In der Zwischenzeit gießt man den Alkohol mit den Zitronenschalen durch ein Sieb. Als letzter Schritt werden Zitronenalkohol und Läuterzucker gemischt. Fertig ist der Limoncello.


Abgefüllt in Fläschchen sieht das Ganze dann so aus.

Ich wünsche euch eine gute Nacht!

Freitag, 16. Januar 2015

...einen Sitzpouf

Schon seit langer Zeit liebäugele ich mit einem Sitzpouf. Gerade zu Anfang waren mir die Teile aber einfach zu teuer, und deswegen habe ich Ausschau nach Anleitungen gehalten. Meistens waren mir die Maschen irgendwie zu klein. Irgendwann bin ich dann in der "Living at home handmade Spezial" von 2013 fündig geworden. 2013? Wie Ihr seht, zwischen Idee und Umsetzung lag dann nochmal einige Zeit. Aber jetzt bin ich fertig.



 
Die Wolle heißt "Toll". Gehäkelt wurden feste Maschen in Runden mit einer 20 mm-Häkelnadel. Die Füllung besteht aus Kissen aus einem schwedischen Möbelhaus. Man kann die Wolle wohl auch gut ganz ohne Nadel verarbeiten, das habe ich allerdings nicht probiert. Auf jeden Fall ist es schön, in relativ kurzer Zeit recht viel Ergebnis zu erhalten. Das ist auf jeden Fall etwas für mich.
 
Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende.
 

Samstag, 10. Januar 2015

...Monkey Bread

Das Jahr ist nun schon einige Tage alt, aber ich möchte es nicht versäumen, Euch ein frohes neues Jahr und nur das Beste für 2015 zu wünschen.

In diesem Jahr habe ich mal keine Neujahrsbrezel gebacken. Ich bin in Mamas Frauenzeitschrift über Rezepte für Neujahrskuchen gestolpert. Unter anderem war dort das Rezept für Monkey Bread mit dem Zusatz, dass dieser Kuchen mit den Fingern gegessen wird. Dieses Argument hat mich sofort überzeugt.

Für Monkey Bread werden aus Hefeteig walnussgroße Kugeln geformt und zuerst in zerlassener Butter und dann in braunem Zucker gewälzt. In meinem Rezept kam dann noch ein Guss aus Puderzucker und Zitrone drüber.


So sah der fertige Kuchen dann aus...

 
...und so ca. 2 min. nach dem Servieren.
 
Ein sehr kommunikativer Kuchen, den ich sicher wieder backen werde, allerdings mit kleinen Abwandlungen. Ich werde zum Zucker noch Zimt dazugeben und den Guss wahrscheinlich weglassen. Die Idee mit dem Zimt hatte ich direkt, aber ich halte mich beim ersten Backen immer gerne ans Rezept, um dieses auch beurteilen zu können.
 
Euch noch ein schönes Wochenende und bis bald