Samstag, 20. Dezember 2014

...Nesteldecken

Kennt Ihr das auch? Je älter Menschen werden, desto schwieriger ist es, sie zu beschenken. Besonders schwierig war das immer bei meiner dementen Oma. Deswegen bekam die Arme entweder Dekoobjekte oder Körperpflegeprodukte.
Irgendwann stolperte ich in einem Artikel in einer von Mamas Frauenzeitschriften (die durchstöbere ich immer, wenn ich bei meinen Eltern zu Besuch bin) in einem Nebensatz auf den Begriff "Nesteldecken für Demenzkranke" und stellte sofort weitere Erkundigungen an. Demenzkranke haben wohl einen ständigen Bewegungsdrang in den Fingern und sind deswegen fast unentwegt am Nesteln. So kann sich meine Oma stundenlang mit dem Glattstreichen einer Serviette beschäftigen.
Eine Nesteldecke bietet abwechslungsreiche Beschäftigungsmöglichkeiten für die Finger mit unterschiedlichen Oberflächen und Elementen.



Die Herzen sind aus unterschiedlichen Materialien wie Samt oder Wollstoff. Das geblümte Herz enthält knisternden Bratschlauch. Außerdem gibt es einen Reißverschluss eine Tasche, Haken, Bommel und Häkelblüten. Oma findet sie toll und ich finde es toll, ihr mal wieder etwas Sinnvolles geschenkt zu haben.

Aufgrund der positiven Rückmeldung durfte ich noch eine zweite für die Schwiegeroma meines Bruders nähen.



Hier habe ich auch wieder mit verschiedenen Stoffen wie Feincord, Wollstoff, Plüsch, Stretchsamt (nie wieder!!!) und beflocktem Organza gearbeitet. Des weiteren gibt es wieder...


...Reißverschlüsse,...

 
...eine Schnalle,...

 
... ein Knopf und ein Klettverschluss,...

 
...Häkelblumen,...
  

...ein Bommel,...

 

  
...und verschieden Borten.
 
 
Bin ja mal gespannt, wie sie ankommt.
 
Euch noch ein schönes Wochenende!
 

Mittwoch, 17. Dezember 2014

...(fast) ayurvedische Plätzchen

Dieses Jahr wollte ich mir mal wieder einen besonderen Urlaub gönnen und war zunächst nach allen Seiten offen. Wie ich dann bei Ayurveda in Sri Lanka landete, kann ich gar nicht mehr so ganz nachvollziehen. Was ich aber noch genau weiß, ist, dass ich nichts wusste, zumindest nicht, was mich erwartete. Ich hatte nämlich eine Panchakarma-Kur gebucht, was so viel bedeutet wie "Reinigung". Auf die Einzelheiten möchte ich gar nicht näher eingehen, aber ich kam total tiefenentspannt und glücklich zurück. Auf jeden Fall die richtige Wahl.


 
Inspiriert von diesem tollen Urlaub habe ich mir ein ayurvedisches Backbuch gekauft und zwei Plätzchenrezepte in die diesjährige Auswahl aufgenommen. Das war echt mal was anderes. Bei den Rezepten in meinem Buch wird nämlich vollkommen auf Ei verzichtet. So einige Zutaten waren für mich echt Premiere, aber die Ergebnisse sind für das erste Mal echt in Ordnung. Den Geschmack würde ich als "öko" bezeichnen, aber ganz passabel, dafür dass es auch noch gesund sein soll (natürlich wie immer in Maßen).


Die frischen Mandeln, die normal in die Dattel-Mandel-Kekse kommen, habe ich leider nirgends bekommen. Stattdessen habe ich Soft-Datteln verwendet und den Zucker etwas reduziert.


 
Das zweite Rezept, das ich ausprobiert habe, waren Sonnenblumen-Kern-Nuss-Häufchen.
 
Wie gesagt, schmeckt alles ganz anders als das, was ich normalerweise backe. Mal schauen, was die Verkoster so sagen...
 
Noch einen schönen Tag!
 

Montag, 15. Dezember 2014

...Weihnachtsbäckerei

Eigentlich wollte ich meine Backwerke in mehreren Posts verteilen, aber leider bin ich nicht wirklich dazu gekommen, also gibt es einfach heute einen langen Weihnachtsbäckereipost.

Angefangen habe ich wie jedes Jahr mit Zimtwaffeln.


 
In den letzten Jahren hatte ich immer wieder das Problem, dass meine Zimtwaffeln ziemlich unförmig und ungleichmäßig gebräunt waren. Deswegen habe ich in diesem Jahr die einzelnen Kugeln (ich mache einen Teig aus 250 g Butter, 250 g Zucker, 500 g Mehl, 4 Eiern, 40 g Zimt und nem ordentlichen Schuss braunen Rums, den ich dann zu Kugeln forme) abgewogen (12 g pro Kugel) und immer mittig oben in die Waffelquadrate auf dem Eisen gelegt. Außerdem habe ich bei niedrigerer Temperatur (Stufe 2) als in den letzten Jahren gebacken. Ich muss sagen, ich bin zufrieden. Für mich als Grobmotoriker bisher die akkuratesten Zimtwaffeln.
 
Weiter ging es erstmal mit meinem Standardprogramm.
 
 
Die Wespennester sehen in diesem Jahr auch ganz anders aus als sonst. Bisher waren sie immer hellbraun-grau und sahen ihren Namensgebern sehr ähnlich. In diesem Jahr sind sie eher schokobraun. Könnte daran liegen, dass ich statt Raspelschokolade in diesem Jahr einfach geschmolzene Schokolade zu den Mandeln und zum Eischnee gegeben habe. Lecker sind sie trotzdem.
 
 
Bei den Florentinern war ich im letzten Jahr zum ersten Mal kreativ. Im Originalrezept (rechts im Bild) werden Mandeln, Sonnenblumenkerne und Zartbitterkuvertüre verwendet, in meiner Abwandlung in diesem Jahr kamen Cashewkerne, Sesam und weiße Kuvertüre zum Einsatz.
 
 

Die Gewürzsterne sind, wenn ich mich richtig erinnere, auch besonders gut gelungen. Vielleicht liegt es daran, dass ich seit diesem Jahr stolze Besitzerin einer Küchenmaschine bin. Geduld ist nämlich nicht immer meine Stärke - auch nicht beim Rühren.

 
Zumindest das Alpenbrot sieht aus und schmeckt wie jedes Jahr.
 
Getestet habe ich in diesem Jahr zum einen Schokoladenschneebälle.
 
 
Ich hatte das Gefühl, ich hab noch zu wenig Schokoladiges in meinem diesjährigen Sortiment und mich deswegen entschieden, die Schneebälle auszuprobieren. Sie sind echt ganz lecker, aber ich denke, sie schaffen es nicht ins Standardrepertoire.
 
Nachtrag (17.12.2014):
Jetzt hab ich doch glatt eine Sorte vergessen. Pinienseufzer habe ich in diesem Jahr auch zum ersten Mal ausprobiert.
 
 
 
Zum anderen habe ich mich an ayurvedische Plätzchenrezepte getraut, aber dazu mehr in einem der nächsten Posts.
 
Ich wünsche einen schönen Abend!
 

Sonntag, 16. November 2014

...Krabbeldecken

Dieses Jahr ist der Klapperstorch in meinen Umfeld echt im Dauerstress. Fast monatlich ist im Bekanntenkreis ein Baby geboren worden. Da ich am liebsten Selbstgemachtes verschenke, ist auch die ein oder andere Krabbeldecke entstanden.



Den Piratenstoff hatte ich ursprünglich für eine Geschwisterschultüte gekauft. Ich finde ihn superschön und total gut kombinierbar, gerade für kleine Jungs, und so habe ich eine Krabbeldecke darum kreiert mit Quietsche im Steuerrad und knisternden Segeln.

Irgendwann hatte ich von der rechteckigen Form genug und mir überlegt, welche Form sich wohl auch als Krabbeldecke eignen würde und entstanden ist das Auto für Ernst:


Hier ist die Quietsche im Lenkrad und die Reifen knistern. Für die Rückseite habe ich eine orangefarbene Fleecedecke verwendet.

Und damit der Entwurf sich auch gelohnt hat, habe ich direkt noch eine zweite Autodecke genäht:



Diesmal ganz in Blautönen, nur die "interaktiven" Teile sind rot, die Rückseite ist aus einer dunkelblauen Fleecedecke entstanden.

Die neueste Decke kann ich Euch leider noch nicht zeigen. Sobald sie bei ihrem neuen Besitzer ist, werde ich dies aber nachholen.

Einen schönen Sonntag wünscht

Freitag, 17. Oktober 2014

...eine Tauftorte

Letztes Wochenende war ich zum ersten Mal seit geschätzten 25 Jahren wieder auf eine Taufe eingeladen. Da ich ja jegliche Gelegenheit für Backexperimente nutze, habe ich mich gerne angeboten, eine Torte zu backen. Und da ich die ein oder andere Idee mal ausprobieren wollte, habe ich angefragt, ob ich denn die Tauftorte backen dürfe... Und ich durfte.

Das erste, was ich mal ausprobieren wollte, war ein Biskuitrand mit Muster. Zugegeben - ich musste erstmal googlen, welches überhaupt Taufsymbole sind, und habe mich der Einfachheit halber dann für Wasser und Fische entschieden und den ersten Teig wie folgt zubereitet:

Zutaten:
30 g weiche Butter
2 gestrichene EL Puderzucker
1 gehäufter EL Mehl
1 gehäufter EL Kakao
1 Eiweiß

Butter und Puderzucker habe ich glattgerührt. Mehl und Kakao gesiebt und abwechselnd mit dem Eiweiß unter die Butter-Zucker-Mischung gerührt, bis eine glatte Masse entstand. Diese habe ich dann in einen Gefrierbeutel gefüllt, die Spitze abgeschnitten und die gewünschten Muster mit genügend Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech gespritzt. Die Masse hätte sicherlich für mehr als ein Blech gereicht. Kommt immer darauf an, wie viel Muster man haben möchte.


Dieses Blech kam dann für eine Stunde in den Kühlschrank zum fest werden.
 
Der zweite Teig für den Biskuitrand entstand wie folgt:
 
Zutaten:
2 Eier
2 Eiweiß
90 g Puderzucker
30 g Zucker
30 g Mehl
80 g gemahlene Mandeln
2 EL flüssige Butter
 
Den Backofen habe ich auf 220°C vorgeheizt (Umluft wären 200°C). Ei und Puderzucker wurden cremig aufgeschlagen, Mehl und Mandeln gemischt und dann untergezogen. Das Eiweiß wurde mit dem Zucker steif geschlagen und untergehoben. Am Ende wurde dann die flüssige Butter untergezogen.
 
Jetzt wurde es spannend. Ob die Symbole so fest waren, dass sie intakt blieben? Sie fühlten sich zumindest so an nach einer Stunde Kühlschrank. Also habe ich die Teigmasse vorsichtig darüber gestrichen in der Hoffnung, dass alles hält. Das Blech kam dann für 10 min. in den Ofen. Nach dem Herausnehmen würde der Biskuit mit Zucker bestreut und mit einem Handtuch bedeckt. Es hieß also immer noch abwarten...
 
Als der Biskuit dann endlich ausgekühlt war, konnte ich das Backpapier lösen und siehe da...
 
 
 ...alles heil! (Der Knick kommt von meinem teilbaren Backblech und lässt sich wohl nicht vermeiden).
 
Deko Nr. 2, die ich mal ausprobieren wollte, klang viel einfacher, ist aber leider nicht so gelungen, wie ich es wollte. Die Idee war, Zartbitterschokoladenplatten zu gießen und diese dann mit weißer Schokolade zu beschriften. Soweit zur Theorie. In der Praxis so es auch erstmal recht gut aus.
 
 
 
 
Leider habe ich die Schokolade wohl zu fest werden lassen und sie ist beim Schneiden gebrochen.
Ich werde weiter experimentieren und es Euch wissen lassen.

Jetzt noch zur eigentlichen Torte. Ich wollte etwas, was zur Jahreszeit passt und habe mich für die Kombination aus Schoko und Birne entschieden. Leider hatte ich nicht viel Zeit zum Einkaufen und im Supermarkt doch tatsächlich keine Birnen aus der Region bekommen. Ich hatte die Wahl zwischen südafrikanischen, chilenischen, holländischen und französischen... Und da wir hier in Grenznähe wohnen, habe ich dann zumindest die französischen gewählt.

Für die Torte habe ich einen Schokoladenbiskuit aus folgenden Zutaten gebacken:

6 Eier
180 g Zucker
1 Prise Salz
5 EL heißes Wasser
120 g Mehl
60 g Kakao
 
Die Eier habe ich getrennt und das Eiweiß mit dem Salz steifgeschlagen. Dabei habe ich 60 g Zucker einrieseln lassen. Dann habe ich das Eigelb mit dem Wasser und dem restlichen Zucker zu einer hellen cremigen Masse geschlagen und den Eischnee untergehoben. Am Ende wurden dann noch Kakao und Mehl darüber gesiebt und vorsichtig mit dem Schneebesen untergehoben. Das ganze wurde in eine 26cm Springform gefüllt, bei 200°C ca. 20 min. gebacken und in der Form auskühlen gelassen.
 
In der Zwischenzeit habe ich die beiden Cremes zubereitet.
 
Zutaten Schokocreme:
100 g Zartbitterschokolade
200 ml Sahne
 
Zutaten Schmandcreme:
400 g Schmand
200 ml Sahne
2 EL Zucker
 
Für die Schokocreme habe ich die Schokolade über einem Wasserbad schmelzen lassen und dann vorsichtig die Sahne untergerührt. Diese Mischung kam dann für ca. 2 Stunden in den Kühlschrank und wurde anschließen kurz aufgeschlagen.
 
Für die Schmandcreme habe ich die Sahne steifgeschlagen, den Schmand mit dem Zucker glatt gerührt und dann die Sahne untergehoben.
 
Was jetzt noch fehlt für die Torte, ist das Birnenkompott.
 
Zutaten:
5 Birnen
250 ml Birnensaft
2 EL Speisestärke
etwas Zimt
 

Die Birnen habe ich geschält, entkernt und gewürfelt und in 200 ml Birnensaft ca. 10 min. weichgekocht und mit etwas Zimt verfeinert. Der restliche Birnensaft wurde mit der Speisestärke glattgerührt und das Kompott damit abgebunden. Auch dieses musste dann abkühlen.
 
 
 Nachdem nun alle Bausteine fertiggestellt waren, ging es ans Zusammensetzen.
Als erstes habe ich den runden Biskuit in drei Teile geteilt und den unteren auf eine Tortenplatte gesetzt. Dann habe ich den Biskuitrand in Streifen in der Höhe meines Tortenrings geschnitten. Den Tortenring habe ich dann so um den unteren Boden gelegt, dass der Rand noch dazwischen passte.
 
 
So sieht das dann aus. Wenn man das Muster nicht sieht, ist es richtig rum ;-)
 
Auf den untersten Boden kam dann als erstes das abgekühlte Kompott und dann etwas Schmandcreme. Darauf dann der mittlere Boden und die Schokocreme und zuletzt der obere Boden mit der restlichen Schmandcreme. Diese habe ich dann mit den einigermaßen gelungenen Schokoplatten dekoriert.
 
 
Ich weiß, es sieht recht angeknabbert aus, aber Max' Mama gefiel's trotzdem.
 
 
Ich persönlich werde wohl öfter auf den Biskuitrand zurückgreifen. Der ist auf jeden Fall effektvoll und gibt noch Einiges her.
 
 
Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende!
 

Mittwoch, 8. Oktober 2014

...Hochzeitsleckereien

Mit etwas Verspätung komme ich nun endlich dazu, diesen Post zu schreiben.
Im Sommer hat mein Bruder geheiratet. Die Einladung kam ziemlich spontan - ca. 7 Wochen vorher. Ich hatte die große Ehre, die Hochzeitstorte backen zu dürfen. Eigentlich wollte ich das ja schon immer mal machen. Dreistöckig. Mit schöner Fondantverzierung. Aber irgendwie schien mir das unpassend, da ganz klein und unkonventionell mit einem Hoffest gefeiert werden sollte.
So fiel meine Wahl auf einen Red Velvet Cake mit Cream Cheese Frosting und Push-up Cake Pops als Braut und Bräutigam.
Im Vorfeld habe ich den Red Velvet Cake Probe gebacken! Das habe ich noch nie im Leben getan, aber in diesem Fall schien es mir doch angebracht, zumal ich mich noch nicht endgültig für ein Frosting entschieden hatte und mir auch nicht sicher war, ob ich nicht noch frische Beeren hinzufügen sollte.
Ich kann nur sagen, Probe backen war die beste Idee seit langem. Ich war in den letzten Jahren in Sachen Kuchen backen sehr erfolgsverwöhnt und mir ist nichts wirklich stark misslungen - meiner Meinung nach. Just in diesem Fall war es anders. Der Red Velvet Probe Cake war total speckig und ich erstmal total verzweifelt, aber schnell war Plan B zur Hand - Prosecco-Pfirsich-Torte (die Lieblingstorte meines Bruders - langweilig zwar, aber Nummer sicher). Eine Freundin hat mich dann aber überzeugt, doch etwas risikobereiter zu sein und so zauberte ich aus den brauchbaren Teilen des speckigen Bodens mit Hilfe eines runden Ausstechers Mini-Törtchen mit Cream Cheese Frosting mit und ohne weiße Schokolade und diese jeweils ohne Früchte, mit Himbeeren und mit Blaubeeren.
Gleichzeitig entwarf ich Plan A, B und C. Plan A war der Cake als Hochzeitstorte, Plan B die brauchbaren Reste in den Push-up Cake Pops und Plan C war gar kein Cake. Damit dies alles klappt habe ich den Boden schon am Vorvorabend gebacken, um im Notfall am nächsten Tag noch für Plan B oder C einkaufen zu können. Den Teig habe ich auf zwei Formen verteilt, um ganz auf Nummer sicher zu gehen und siehe da... ES GING GUT.


Wie Ihr vielleicht erkennen könnt, haben wir uns mit der Cake-Jury für Himbeeren entschieden. Was man nicht sehen kann, ist, dass wir uns gegen die weiße Schokolade entschieden haben. Das war dann einfach zu mächtig.


Die Cake Topper sind handbemalte Figurenkegel in den Outfits des Brautpaares. Diesen Teil habe ich Grobmotorikerin allerdings ausgelagert an eine Freundin, die mir zu Schulzeiten schon die Sinuskurven malen musste ;-)

 
Das mit den Push-up Cake Pops war gar nicht so einfach, weil ich noch kaum Rezepte finden konnte. Also habe ich einfach zwei Biskuits in hell und dunkel gebacken (die Menge wie für eine Rolle) und als Füllung für die Braut eine Erdbeer-Prosecco-Creme und für den Bräutigam eine weiße Mousse au Chocolat gemacht. Während die Biskuits genau gereicht haben, hab ich mich mit der Creme total verschätzt. Meine Eltern durften noch tagelang zweierlei Cremes genießen.
 
 
Und hier nochmal das ganze Ensemble auf der Kaffeetafel.
 
Eins noch: Das Cream Cheese Frosting hielt den hohen Temperaturen unerwartet gut stand, während die anderen Torten davon flossen. Also falls Ihr mal ein Rezept für den Hochsommer braucht, kann ich das nur empfehlen.
 
Ich wünsche noch einen schönen Abend!
 



Sonntag, 28. September 2014

...Kräuterlikör

Wie schon im letzten Post gezeigt, habe ich zum ersten Mal einen schönen eigenen Kräutergarten. Und da großer Fan von selbstgemachtem Likör bin, war klar, dass auch einige Kräuter zu diesem Zweck verarbeitet werden, und zwar folgende:

3 Stängel Salbei
2 Stängel Basilikum
1 Stängel Rosmarin
1 Stängel Oregano (bei mir wächst Spicy Oregano, dadurch hat der Likör eine leichte Schärfe)
dazu kamen noch
die Schale einer unbehandelten Zitrone (dünn abgeschält, ohne das Weiße der Schale)
1 EL Kamilleblüten

Dann habe ich eine Flasche Wodka mit 200 g Kandis aufgekocht, abkühlen lassen und über die gewaschenen und trocken getupften Kräuter gegossen.


Diese Mischung blieb dann 2 Wochen stehen. Danach habe ich sie durch ein mit Mull ausgelegtes Sieb gegossen und in Flaschen abgefüllt.


Und da ist der fertige Kräuterlikör.
Ich denke, das war nicht die letzte Flasche für diese Jahr. Eine gibt der Balkon noch her.

Ich wünsche noch einen schönen Sonntag!

Mittwoch, 3. September 2014

...Kräuterbrot

Ich bin dieses Jahr total glücklich mit meinem Balkon. Tomaten, Beeren, Paprika und neun Sorten Kräuter.

Basilikum, Salbei, Schnittlauch, Thymian, Oregano...
Liebstöckel, Dill, Rosmarin (es fehlt: die Petersilie) 
Frische Kräuter im Essen sind echt etwas Tolles. Aber so viel koche ich gar nicht, als dass ich all die tollen Kräuter verwerten könnte.
 
Entsprechend war Kreativität gefragt. Mein erstes Kräuterexperiment in diesem Jahr war schnell gefunden... Kräuterbrot! Ein Hefeteig mit vielen Kräutern, aber welche? Manch einer mag sich Gedanken machen, welche Kräuter wohl in welchen Mengen wohl am besten harmonieren. Ich habe meine Entscheidung etwas pragmatischer getroffen. Von den Kräutern, bei denen man weniger Arbeit mit dem Zupfen hat, mehr, von den anderen weniger. Am Ende hatte ich ca. 3 EL gehackte Kräuter zusammen.
 
Und hier seht Ihr das Ergebnis:
 
 
 Schade, dass man es nicht riechen kann!
 
 Was sonst noch aus meinen Kräutern entstanden ist, verrate ich ein anderes Mal.
 
Ich wünsche noch einen schönen Abend!
 

Sonntag, 29. Juni 2014

...einen Neuanfang

Nachdem ich mich über drei Jahre aus dem Bloggerland zurückgezogen habe, soll es nun unter neuer Adresse und mit neuem Namen weitergehen.
Warum unter neuem Namen? Irgendwie sind meine Interesse inzwischen so vielfältig, dass "Schiefe Nähte" mir viel zu einseitig erscheint.
Lasst Euch einfach überraschen, was in letzter Zeit entstanden ist und auch in naher Zukunft entstehen wird.