Montag, 16. Oktober 2017

...eine Butterdose

Ich muss Euch was gestehen... Ich bin infiziert! Infiziert vom Minimalismusgedanken (Kann man von einem Gedanken überhaupt infiziert sein? Egal...) Seit gut einem Jahr jedenfalls lese ich regelmäßig Artikel zum Thema "Minimalismus" und habe irgendwann auch mit dem Ausmisten begonnen. Dann habe ich mir - wie soll es anders sein - das Buch "Magic Cleaning" besorgt, gelesen und auch schon wieder verkauft. Nicht dass es mir nicht gefallen hat, ich fand es hoch interessant und den Ansatz echt gut, aber ich bringe es nicht übers Herz, so rigoros auszumisten.

Ich geh dann doch lieber Stück für Stück vor und lass auch mal das ein oder andere im Schrank, von dem ich schon weiß, dass es in der nächsten Runde rausfliegt, aber eben noch nicht in dieser. So werden meine Schränke und Schubladen mit der Zeit trotzdem immer leerer und feiere jedes Mal den Moment, wenn Dinge, für die ich früher den halben Schrank ausräumen musste, plötzlich direkt erreichbar sind..

Entgegen aller Ratschläge bringe ich die Sachen allerdings nicht direkt aus dem Haus, sondern hab hier zwei Flohmarktkisten, da drei Verschenktüten, dort diverse Tüten, die verschiedenen Recyclingprojekten zukommen... Da aber auch davon regelmäßig etwas wegkommt, v.a. dank einer regelmäßig stattfindenden Verschenkbörse hier in der Stadt, empfinde ich die Dimensionen durchaus als ertragbar.

Ihr seht, ich bin noch weit weg von einem minimalistischen Leben, aber allein die Tatsache, dass man nicht das Gefühl hat, immer mehr Stauraum schaffen zu müssen, befreit schon ungemein. Dass ich Platz gewinne, obwohl meine Ausmistaktionen relativ gemächlich sind, liegt auch daran, dass mir bewussterer Konsum leichter fällt als Ausmisten. Ich versuche, jede Anschaffung zu hinterfragen und möglichst keine Spontankäufe zu tätigen. Wenn ich was kaufe, dann soll es qualitativ hochwertig und langlebig sein, zeitlos und mir wirklich gefallen. Idealerweise verlässt für jede Neuanschaffung auch etwas den Haushalt.

Aber was hat das jetzt alles mit einer Butterdose zu tun?


Meine Butterdose war im Lieferumfang meines ersten Kühlschranks enthalten, der damals in meiner Studentenbude stand. Den Kühlschrank nutze ich schon lange nicht mehr, die Butterdose ist mir erhalten geblieben. Inzwischen ist sie aber schon ziemlich verschrammt und unansehnlich und ich liebäugle schon länger damit, mir eine neue anzuschaffen.

Klar kann man jetzt fragen, ob man überhaupt eine Butterdose braucht. Wahrscheinlich nicht. Es gibt sicherlich Alternativen Butter aufzubewahren, selbst wenn man sie unverpackt kauft, aber ich hatte meine Butterdose eigentlich ständig in Gebrauch im Gegensatz zu manch anderem Geschirrteil. Ich finde, das spricht doch für eine neue Butterdose.


Bei uns hat im letzten Jahr ein Laden eröffnet, in dem man Keramikrohlinge selbst bemalen kann. Das fertige Werk wird dann vor Ort glasiert und gebrannt und kann eine Woche später abgeholt werden. Für ebendiesen Laden mit dem schönen Namen "malbar" habe ich einer Freundin einen Gutschein geschenkt und versprochen, Sie zu begleiten. Da ich geschirrtechnisch echt gut ausgestattet bin, hab ich bei der Auswahl meines Rohlings nicht lange gezögert... Ihr ahnt es schon... Ich habe mich für eine Butterdose entschieden.


Da ich es manchmal gerne verspielt mag, habe ich als Muster Blümchen und Spitze gewählt. Das Schöne, so sagt die Besitzerin der malbar, sei, dass man gar nicht malen oder zeichnen können müsse, um wirklich tolle Ergebnisse zu erzielen. Ich wäre natürlich nicht ich, wenn ich, wie bei allen Kreativprojekten, nicht kurz die Nerven verloren hätte, aber ich muss ehrlich zugeben, es sind echt einfache, aber effektvolle Techniken, die man anwenden kann.


Für die Spitzentechnik verwendet man textile Spitze, die man überpinselt, für die Röschen ein Bündel aus aufgeschnittenen Haushaltsgummis, die man in Farbe taucht und die Blätter malt man von Hand. An der Stelle erkennt man dann doch wieder, dass Malen und Zeichnen nicht meine Stärke sind. Aber selbst schuld. Es hätte auch genügend Möglichkeiten gegeben, dies zu verbergen. Trotzdem bin ich echt zufrieden mit meiner neuen Butterdose.


Ein bisschen kontraproduktiv hinsichtlich des Minimalismus ist allerdings, dass so ein Besuch der malbar echt inspirierend ist und man Lust bekommt, noch mehr verregnete Sonntage malend zu verbringen. Vielleicht finde ich ja noch etwas, das ich wirklich brauche.


Euch allen eine gute Nacht!








Mittwoch, 11. Oktober 2017

...Bischofsmütze

Der nächste Kürbis, den ich getestet habe, ist die Bischofsmütze. Im Netz findet man noch viele andere Bezeichnung für diesen Kürbis, z.B. Turban-Kürbis, Aladin-Kürbis oder Kardinalsmütze.


Es ist wahrscheinlich keine Überraschung, wenn ich Euch berichte, dass ich mich auch bei diesem Kürbis für die Zubereitung im Ofen entschieden habe. Bei der Cupcake Lady habe ich eine Version mit Spinat, Champignons und Schafskäse gefunden und genau diese habe ich ausprobiert. Im Gegensatz zum Originalrezept hatte ich eine kleine Bischofsmütze und die Hälfte der Füllung hat dicke gereicht.



Auch hier ist einfacher den Inhalt in ein anderes Gefäß zu löffeln und alles noch einmal gut zu vermischen, da der Kürbis relativ wenig Eigengeschmack hat.


Rein optisch macht die Bischofsmütze recht viel her. Ich könnte mir auch vorstellen, für Gäste einen großen Kürbis zu füllen und diesen als Ganzen zu servieren.

Kennt Ihr die Bischofsmütze? Habt Ihr sie auch schon zubereitet? Wie?

Euch allen eine gute Nacht!




Sonntag, 8. Oktober 2017

...Spaghetti-Kürbis

Weiter geht's mit meiner Kürbis-Verkostung. Dieses mal habe ich mir den Spaghetti-Kürbis vorgenommen. Da der Kürbis zu groß ist für eine Person, habe ich zwei verschiedene Rezepte ausprobieren können.

Den Spaghetti-Kürbis kann man im Topf, im Ofen oder wohl sogar in der Mikrowelle zubereiten. Bereitet man ihn im Topf zu, sticht man ihn vorher ein und kocht ihn in reichlich Wasser weich. Wichtig ist, dass der Topf groß genug ist, damit der Kürbis sich noch bewegen kann. Ich habe mich für die Zubereitung im Backofen entschieden. Auch hier findet man im Netz verschiedene Methoden.


Für die erste Version meines Spaghetti-Kürbisses habe ich mich für folgende Methode entschieden: Ich habe die Kerne entfernt, die Kürbishälfte mit der Schnittseite nach unten auf ein Blech gelegt, etwas kaltes Wasser hinzugefügt und im vorgeheizten Backofen bei 180°C Umluft gebacken. Wie lange das gedauert hat, kann ich leider nicht genau sagen, da ich erst später gemerkt habe, dass mein Backofen falsch eingestellt war. Mein Kürbis war 50 Minuten im Ofen, aber das sollte unter normalen Bedingungen etwas schneller gehen.


Wenn der Kürbis fertig gebacken ist, kann man das Fruchtfleisch mit einer Gabel lockern bzw. herauskratzen, so bildet sich die fädige Struktur, die an Spaghetti erinnert und dem Kürbis den Namen gibt. Diese habe ich gesalzen, mit Knoblauchbutter vermengt und mit Parmesan bestreut. Fertig!

Für Version 2 habe ich mich ziemlich genau an dieses Rezept gehalten: Spaghetti-Kürbis mit gerösteten Kichererbsen. In Ermangelung von Ras El Hanout habe ich eine Mischung aus Koriander, Kreuzkümmel, Muskat, Kurkuma, Pfeffer, Kardamom, Zimt und Ingwer verwendet. Am Mengenverhältnis muss ich wohl noch etwas arbeiten oder ich leg mir doch nochmal die Gewürzmischung zu. Eigentlich wollte ich mir Gewürzmischungen, die ich selten benutze, nicht mehr in den Schrank stellen, da oft ein Großteil davon im Müll landet. Eine andere Möglichkeit wäre dann, einfach die Gewürzmischung öfter einzusetzen.


Zurück zum Kürbis: Wie Ihr sicher schon festgestellt habt, gefällt mir die Möglichkeit der Zubereitung im Ofen, weil einfach das Schälen wegfällt und man den Kürbis am Ende der Zubereitungszeit einfach auslöffeln kannn. Den Gorgonzola-Kürbis konnte man auch wunderbar direkt aus der Schale essen. Beim Spaghetti-Kürbis gestaltet sich das etwas schwieriger. Da empfiehlt es sich, den Kürbis auszulöffeln, in ein anderes Gefäß zu geben, mit der Füllung zu vermengen und ggf. auch nochmal nachzuwürzen.



Von den beiden Spaghetti-Kürbis-Varianten hat mir die Knoblauchbutter-Parmesan-Variante besser geschmeckt, was aber auch an der missglückten Gewürzmischung in Variante 2 liegen könnte oder daran, dass ich die Ölmenge ziemlich reduziert habe. Ich werde der Version mit den gerösteten Kichererbsen auf jeden Fall noch eine Chance geben.

Habt Ihr auch ein leckeres Spaghetti-Kürbis-Rezept?

Einen schönen Sonntag wünsche ich Euch!


Freitag, 22. September 2017

...Gorgonzola-Kürbis

Ich glaube, ich habe noch nie so viel Obst und Gemüse gegessen wie in diesem Jahr. Anfang des Jahres war das ziemlich hart, da ich zumindest heimische Gemüsesorten möglichst saisonal kaufe und früher fast ausschließlich Gemüsesorten verarbeitet habe, deren Saison erst später im Jahr beginnt. Ihr glaubt gar nicht, wie ich die ersten Tomaten und Zucchini dieses Jahr gefeiert habe! Auf der anderen Seite fand ich es total spannend, auch mal für mich neue Zutaten zu benutzen, die ich zwar fast alle irgendwo schon einmal gegessen, aber noch nie selbst zubereitet habe.


Jetzt ist der Sommer vorüber und die Tomaten- und Zucchini-Saison bald vorbei, dafür sind wir mitten in der Kürbis-Saison. Kürbis steht bei mir schon seit einigen Jahren auf dem Speiseplan. Anfangs gab es ausschließlich den allseits bekannten Hokkaido-Kürbis, einfach weil jeder den irgendwie gut findet, vor allem wohl auch, weil man ihn nicht schälen muss. Vor vier Jahren habe ich in Manchester zum ersten Mal Butternut-Kürbis probiert und war direkt begeistert. Seitdem hat der Butternut-Kürbis den Hokkaido-Kürbis aus meiner Küche verdrängt, und es gibt ausschließlich Butternut-Kürbis.

Da dieses Jahr zu meinem Gemüse-Experimentier-Jahr geworden ist, habe ich aufgrund der Kürbis-Vielfalt, die einem so begegnet, entschlossen, auch mal andere Sorten zu probieren. Gestartet habe ich mit Gorgonzola-Kürbis. Bei der Recherche nach Rezepten bin ich anfänglich fast ausschließlich auf Rezepte gestoßen, in denen der Kürbis mit dem namensgebenden Käse gefüllt wurde. Später fand ich zwar auch noch andere Rezepte, aber ich habe mich trotzdem für dieses sehr einfache Rezept entschieden.



Der Deckel des Kürbisses wird abgeschnitten, der Kürbis wird ausgehöhlt, der Deckel wieder aufgesetzt und der Kürbis im Backofen bei 170°C Umluft weich gebacken. Bei mir hat das ca. eine Stunde gedauert. Währenddessen habe ich Kürbis und Lachs gewürfelt. Ich habe jeweils 100 g verwendet, aber das war fast zu viel für die Größe des Kürbisses. Die Lachs- und Käsewürfel habe ich in den Kürbis gefüllt und ihn nochmal ca. 15 Minuten gebacken. Fertig! Den Kürbis kann man dann einfach auslöffeln.


Ich hatte befürchtet, dass das Gericht zu streng nach Gorgonzola schmeckt, aber da der Kürbis für mich überraschend viel Fruchtfleisch enthält, fand ich das Verhältnis sehr angenehm. Auch Gewürze haben mir persönlich nicht gefehlt, aber das ist wie immer Geschmackssache.

Habt Ihr schon mal Gorgonzola-Kürbis zubereitet? Wie schmeckt er Euch am besten?

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!


Montag, 15. Mai 2017

...Muttertagstörtchen

Ich habe mal wieder verdammt lang nichts mehr von mir hören lassen. Das liegt zum einen daran, dass die extrinsische Motivation in Form des Calendar of Ingredients fehlt, zum anderen daran, dass ich relativ wenig kreativ war und zu guter Letzt daran, dass ich wieder Vollzeit arbeite und erst einmal wieder meinen Rhythmus finden muss.


Aber heute habe ich etwas für Euch, zwar kein neues Rezept, aber zumindest Bilder und ihre Geschichte. Gestern habe ich an einem Tortenwettbewerb teilgenommen. Jetzt ist es ja schon fast ein Jahr her, dass ich meine erste Fondanttorte hergestellt habe, da hätte man in der Zwischenzeit viel üben können. Habe ich aber nicht. Ich habe von dem Wettbewerb gelesen, fand das toll, dass in unserem kleinen Bundesland so etwas stattfindet, und habe erstmal den Veranstalter angeschrieben und nach Einzelheiten gefragt. Dass meine Künste für solch einen Wettbewerb sicherlich nicht ausreichen, dessen war ich mir durchaus bewusst, trotzdem habe ich mit dem Gedanken gespielt mich anzumelden, zumal die Einnahmen aus der Verkostung an einen guten Zweck gehen sollten.

Irgendwann kam dann eine E-Mail vom Veranstalter mit dem Satz "Alle, die diese Mail erhalten, gelten automatisch als angemeldet". Geschickter Schachzug vom Veranstalter. Ich vermute mal, dass zu diesem Zeitpunkt noch kaum Anmeldungen vorlagen. Ich jedenfalls sah es als Wink des Schicksals und habe dem Ganzen einfach nicht widersprochen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich allerdings auch noch keine Ahnung davon, wie viele geniale TortenkünstlerInnen es hier in der Gegend gibt.



Jetzt muss ich aber auch dazusagen, dass ich der Tortenkunst etwas zwiegespalten gegenüber stehe.  Als ich mir im letzten Jahr für die Geburtstagstorte meiner Oma eine gewisse Grundausstattung für die Tortendekoration zugelegt habe, habe ich bereits mit mir gehadert, ist doch das meiste Zubehör aus Kunststoff, und den möchte ich ja eigentlich reduzieren, zumindest war der Plan, keine Neuanschaffungen mehr zu machen. In diesem Fall habe ich eine Ausnahme gemacht, aber mir genau überlegt, was ich anschaffe und ob ich das alles auch mehrfach einsetzen kann.

Desweiteren widerstrebt mir ein wenig, Dekoration aus Lebensmitteln herzustellen, die dann letztendlich in der Vitrine steht oder gar im Müll landet. Deswegen versuche ich, meine Torten immer nur so zu dekorieren, dass man die komplette Dekoration auch mitessen kann, ohne einen allzu großen Zuckerschock zu erleiden, wobei das auch einfach Geschmacksache ist.

Außerdem versuche ich inzwischen, mich möglichst natürlich zu ernähren, da stößt man beim Torten dekorieren auch an seine Grenzen, gerade wenn man kräftige Farben haben möchte. Beim nächsten Mal möchte ich zumindest versuchen, Fondant selbst zu machen, aber das war mir für den Wettbewerb dann doch zu riskant, womit wir auch wieder beim Thema wären.



Da der Tortenwettbewerb an Muttertag stattfand, habe ich für mich auch das Thema "Muttertag" gewählt - vom Veranstalter gab es dazu keine Vorgaben - und mich entschieden, die Lieblingstorte meiner Mutter zu machen und muttertagsgerecht mit Herzchen zu verzieren. Die Torte besteht aus Biskuit- und Mandelbaiserböden mit Erdbeerfrosting und Weiße-Schokolade-Vanille-Ganache. Weil ich dann von allem außer den Baiserböden noch recht viel übrig hatte, habe ich irgendwann beschlossen, parallel auch noch ein Törtchen für meine Mama zu machen und zwischen Abgabe und Präsentation der Torten noch kurz in die Heimat zu düsen, um Mama zu überraschen.


Mama hat sich total gefreut. Beim Tortenwettbewerb hat es immerhin zum vorletzten Platz gereicht, aber mit etwas anderem habe ich - ehrlich gesagt - auch nicht gerechnet. Die anderen Torten waren der absolute Hammer. Und zwischendrin stand ganz klein mein Herztörtchen. Später hat mich eine der Jurorinnen gefragt, welche Torte von mir sei. Als ich es ihr sagte, meinte sie nur "Die war auch sehr lecker" Alles richtig gemacht, würde ich sagen.

Euch allen einen schönen Abend!





Samstag, 31. Dezember 2016

...Bratapfel-Tiramisu

Bevor das Jahr zuende geht, möchte ich Euch heute noch meinen letzten Beitrag zum Calendar of Ingredients von Nadine von Sweet Pie, Sarah vom Knusperstübchen sowie Sandra von Sandra’s Tortenträumereien, Maren von Malu´s Köstlichkeiten, Claudia von Ofenkieker und Yushka von Sugarprincess zeigen. Nachdem ich im November von den Zutaten ziemlich überrascht war, lagen die Dezember-Zutaten doch sehr nahe: Apfel, Zimt und Haferflocken. 


Da bieten sich im Dezember doch viele Gelegenheiten, diese Zutaten zu verarbeiten. Ich habe mich entschieden, daraus unser Heiligabend-Dessert zu zaubern: Bratapfel-Tiramisu. Da ich es das ganze Jahr über geschafft habe, immer alle drei Zutaten zu verarbeiten, habe ich das Tiramisu mit Haferflockenkeksen zubereitet, die ich natürlich auch selbst gebacken habe:

Zutaten für die Kekse:
100 g Haferflocken
100 g Butter
100 g Rohrohrzucker 
1 Msp. Zimt
1 Ei 
2 EL Dinkelmehl Typ 630
1/2 TL Weinsteinbackpulver

Zubereitung:
1) Den Backofen auf 180°C vorheizen.
2) Die Butter zerlassen und anschließend mit dem Zucker schaumig schlagen. Alle trockenen Zutaten unterrühren. Zuletzt das Ei unterrühren.
3) Kleine Häufchen mit genügend Absstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und ca. 10-15 Minuten backen. Anschließend gut auskühlen lassen.

Das ergibt natürlich mehr Kekse, als man für das Tiramisu benötigt, aber etwas Keksvorrat schadet doch nie...


Das Tiramisu habe ich in 140 ml-Gläschen angerichtet. Wenn Ihr größere Gläser benutzt, werden es entsprechend weniger Portionen.

Zutaten für 9 Gläschen:
14 Haferkekse
3-4 Äpfel (je nach Größe)
1 EL Butter
2 EL Rohrohrzucker
40 ml Apfelsaft
75 g Rosinen
1/2 TL Zimt
190 g Mascarpone
110 g Joghurt
150 g Sahne
1 1/2 EL Honig
Zimt zur Dekoration

Zubereitung:
1) Für das Kompott die Äpfel schälen, entkernen und würfeln. Die Butter in einem Topf zerlassen. Äpfel, Zucker, Zimt und Rosinen hinzugeben und gut vermischen. Apfelsaft angießen und zugedeckt ca. 10 Minuten zu einem Kompott kochen. Abkühlen lassen.
2) Für die Creme Mascarpone, Joghurt und Honig glattrühren. Die Sahne steif schlagen und unterrühren.
3) Die Haferflockenkekse zerkrümeln und die Hälfte auf die Gläser verteilen, dann die Hälfte des Apfelkompotts und danach die Creme darauf schichten. Mit dem Rest genauso verfahren. Das Tiramisu mit etwas Zimt bestäuben.


http://knusperstuebchen.net/2016/12/04/zimtstern-tarte-mit-haferflocken-calendar-of-ingredients/

Das war es von mir in diesem Jahr. Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und nur das Beste für 2017.

Montag, 28. November 2016

...fruchtige Kokosmakronen

Auch im Monat November möchte ich meinen Beitrag zum Calendar of Ingredients leisten, den Nadine von Sweet Pie, Sarah vom Knusperstübchen sowie Sandra von Sandra’s Tortenträumereien, Maren von Malu´s Köstlichkeiten, Claudia von Ofenkieker und Yushka von Sugarprincess organisieren. Jeden Monat werden drei Zutaten vorgegeben, von denen mindestens eine verwendet werden soll. 

Irgendwie habe ich mich diesen Monat schon auf herbstliche oder gar schon fast weihnachtliche Zutaten eingestellt und war etwas überrascht, als die November-Zutaten verkündet wurden, die da sind: Kokos, Mango und Banane. Für mich passen diese Zutaten geschmacklich irgendwie eher in den Sommer, aber da haben wir ja genug heimische Früchte, aus denen wir etwas zaubern können. Entsprechend verstehe ich die Auswahl schon.



Jetzt mag es, was die Nachhaltigkeit angeht, ganz unterschiedliche Ansichten geben, da Kokos, Mango und Banane alle einen weiten Weg zu uns zurücklegen müssen. Bei Dingen, die mir schmecken und die es aus heimischem Anbau leider nicht gibt, kann ich manchmal einfach nicht widerstehen. Dann versuche ich allerdings darauf zu achten, dass alles - soweit möglich - zumindest aus Fairem Handel stammt. Da ich mich für Trockenfrüchte entschieden habe, war dies auch kein Problem.

Um zumindest ein bisschen bei dem Thema "Vorweihnachtszeit", mit dem ich ja gerechnet habe, zu bleiben, habe ich Kokosmakronen mit Mango, Banane und Ananas für Euch gebacken.

Zutaten für 2 Bleche:
3 Eiweiß 
150 g Rohrohrzucker
120 g Kokosraspeln
30 g getrocknete Mango
30 g getrocknete Ananas
10 g Bananenchips

Zubereitung:
1) Den Backofen auf 150°C vorheizen. 
2) Die Eiweiß steif schlagen, dabei den Zucker einrieseln lassen. So lange weiterschlagen, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
3) Die Bananenchips zerbröseln, Ananas und Mango kleinschneiden. Früchte zusammen mit den Kokosrapeln unter den Eischnee heben.
4) Mit zwei Teelöffeln kleine Häufchen auf zwei mit Backpapier belegte Backbleche setzen. Ca. 30-35 min. backen. Die Makronen sind fertig, wenn sie nicht mehr am Backpapier hängen bleiben.
5) Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.


Wie Ihr wisst, sind Fotografie und Foodstyling nicht wirklich meine Stärke. Aktuell fehlen mir sowohl Zeit als auch Geduld. Trotzdem wollte ich meine ersten Weihnachtsplätzchen auch irgendwie weihnachtlich "stylen". Da aktuell meine neue Krippe der einzige Dekogegenstand ist, der nicht noch in irgendeiner Kiste steckt und die Makronen latente Ähnlichkeit mit Iglus besitzen, ist dieses Foto entstanden.

http://ofenkieker.de/recipe/exotische-kokos-cupcakes-mit-mango-mousse-frosting-und-banane-fuer-den-coi/

Euch allen eine weitestgehend stressfreie Adventszeit!